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Mutter-Kind-Kur

Immer mehr Mütter schrammen chronisch am Rande des Burnouts herum. Höchste Zeit, zu handeln – bevor irgendwann gar nichts mehr geht. Für wen eine Mutter-Kind-Kur in diesem Fall geeignet ist und wie sie ein Erfolg wird, verrät euch Steffi, Doppel-Mama, Dreifach-Selbständige und kurerfahrene Bloggerin.

10 Tipps für eine erfolgreiche Mutter-Kind-Kur

Informiere dich im Internet, welche Kliniken für deine Indikationen in Frage kommen und überlege, in welche Region du fahren möchtest. Berge oder Meer? Dann schau dir die Bewertungen der in Frage kommenden Einrichtungen an. Daraus kannst du ein paar wichtige Informationen ziehen, zum Beispiel ob es W-LAN gibt oder mit welchem Mobilfunkanbieter du den besten Empfang hast (es sei denn, du willst den Aufenthalt zum Digital Detox nutzen). Lass dich von schlechten Bewertungen nicht verunsichern, wenn es auch viele gute gibt. Es gibt immer Menschen, die aus Prinzip alles Sch… finden.

Informiere dich im Vorfeld telefonisch über die Abläufe in der Einrichtung. Ein Kurheim, bei dem du um 6:30 Uhr zum Frühsport antreten musst, ist vermutlich nicht die beste Wahl, wenn du Langschläfer bist. Eine große Einrichtung ist dagegen nicht das richtige für sehr gestresste oder hochsensible Mütter. Vielleicht können dir Freundinnen ein Kurheim empfehlen. Nimm dir Zeit, das richtige Angebot auszuwählen.

Beantrage bei der Krankenversicherung gleich von Anfang an eine Unterbringung in deinem Wunsch-Kurheim. Die Zusage oder Absage kommt in der Regel innerhalb weniger Wochen, die Termine lassen sich meist beeinflussen. Bei einer Absage lohnt sich in der Regel ein Widerspruch.

Der Termin steht fest? Prima. Wenn möglich fahr mit dem Auto und nimm in flachere Landstriche gern auch die Fahrräder mit. Kureinrichtungen liegen oft in schöner Umgebung, aber etwas abgelegen. Damit die Krankenkasse die Spritkosten übernimmt, schreibe am besten gleich in den Antrag, dass die Autoanreise für dich stressfreier ist.

Besorg dir große Koffer mit ausreichend Platz für alles was du brauchst und um dich haben willst. Wenn du nicht mit dem Auto fährst, kannst du in der Regel dein Gepäck vorab kostenlos mit Hermes oder der Post in die Kureinrichtung schicken. Also sei beim Packen großzügig – du willst dort nicht ständig Wäsche waschen und es möglichst gemütlich haben. Nimm dir ruhig eine schöne Tagesdecke, das Lieblingskissen, Bilder und Posterstrips, Bücher, eine Vase, schöne Zeitschriften und vielleicht sogar eine Lichterkette mit. So gibst du dem meist sehr funktional eingerichteten Zimmer eine persönliche Note und fühlst dich gleich heimischer. Wenn du merkst, dass du etwas für dich Wichtiges vergessen hast, lass es dir von Zuhause nachschicken oder von Amazon direkt ins Kurheim liefern. Kauf dir jede Woche einen Strauß Blumen oder gleich am Anfang eine schöne Pflanze.

Denke an flauschige Bademäntel und einen dünnen Morgenmantel und natürlich an ausreichend Spielzeug für dein Kind. Am besten auch ein, zwei neue Spiele, ein neues Legoset oder Malbuch. Rechne schon im Vorfeld damit, dass deine Kinder während der Kur ein paar Tage krank sind. Darum sind auch Handys und Tablets zur Bespaßung völlig in Ordnung. Die Dosis macht das Gift!

Nimm dein Lieblingswaschmittel in Reisegröße mit. Zwar gibt es in den Einrichtungen meist Waschtabs, die sind aber a) teuer und b) nicht unbedingt das, was ich meiner Wäsche zumuten möchte. Meist brauchst du zum Waschen Kleingeld. Pack dir am besten schon bei der Anreise welches beiseite.

Kauf dir einen (Kinder-)Reiseführer oder eine passende Feriengeschichte oder informiere dich im Internet, was es in der Umgebung zu sehen gibt. Regelmäßige Ausflüge schützen vor Lagerkoller. Plane auch etwas Budget für Restaurantbesuche ein. Auch wenn sich die Küche alle Mühe gibt, kannst du das Abendessen vermutlich irgendwann nicht mehr sehen. Dann ist es schön, wenn du alle paar Tage abends schön essen gehen kannst.

Kostenlose Beratungen gibt es hier: muettergenesungswerk.de

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Autorin

Steffi ist nicht nur zweifach Mutter sondern auch Autorin, Journalistin und Verlegerin. Bei einer Mutter-Kind-Kur auf Rügen fing alles an: „Weil ich für meinen Sohn kein Kinderbuch über die Insel fand, begann ich, selbst eins zu schreiben.“ Während der Elternzeit veröffentlichte Steffi das Buch im Eigenverlag. Der große Erfolg von „Abenteuer auf Rügen – Lilly, Nikolas und die Piraten“ wurde zum Grundstein für Biber & Butzemann, den ersten Verlag, der sich auf liebevoll illustrierte Ferienabenteuer spezialisiert.