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Work and Mom

Charlotte und Julia
von Momunity
die größte Mama Community App

Momunity The Parents Next Door App vernetzen Eltern Mamablog Schwanger

Bildrechte: Momunity

Erzählt doch mal, wer seid Ihr?
Hi, wir sind Charlotte (39) und Julia (36), Mamas von insgesamt drei wunderbaren Töchtern (3, 4 und 8), leben in Berlin und sind die Köpfe hinter Momunity – einer Social Community App für Mamas.
Neben unserer Rolle innerhalb unserer Familien stecken wir jede freie Minute und all unsere Passion in unser Business. Darüber hinaus ist Julia durch und durch Cineastin und Schokoholicerin, ich hingegen träume vom Leben auf einem Bauernhof und bin für ein Glas Wein mit Freunden immer zu haben.
Wie habt ihr euch kennengelernt?
Wir haben uns über Facebook kennengelernt. Julia organisierte ab und zu Mama-Events auf ihrer Dachterrasse, um Mütter im echten Leben miteinander zu vernetzen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt bereits den ersten Prototypen von MOMUNITY entwickelt und suchte nach einer leidenschaftlichen Mitgründerin für Momunity. Ganz klar, dass ich Julia kennenlernen musste, denn sie setzte meine Vision, Mütter für gemeinsame Stunden im Alltag mit dem Kind zu verbinden, im Kleinen bereits um. Dass wir beide gemeinsam noch viel mehr erreichen konnten, war relativ schnell klar – es hatte also gefunkt zwischen uns und wir entschieden fortan gemeinsame Wege zu gehen.
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Wie war Eure berufliche Situation bevor ihr Mama geworden seid?
Ursprünglich kommen wir beide aus der Marketing- und Medienbranche. Julia war festangestellt und arbeitete als Showredakteurin beim Fernsehen. Ich hatte mich mit der Geburt meiner ersten Tochter vor 8 Jahren bereits als Beraterin im Bereich Marketing- und Kommunikation selbstständig gemacht, nachdem ich einige Zeit im ‚International Marketing‘ eines Unterhaltungskonzerns sowie ein paar Jahre als Account Managerin in zwei Berliner Kommunikationsagenturen tätig war.
Wie kam es zur Geschäftsidee?
Wie kam es zur Geschäftsidee?
Die Idee zu Momunity entsprang meinem eigenem Bedürfnis nach neuen sozialen Kontakten, nachdem ich selbst Mama wurde. Ich war auf der Suche nach Gleichgesinnten für Austausch rund um meine speziellen Fragen und Themen und wollte Mamas in meiner Umgebung spontan treffen, um den Freizeitalltag mit Kind gemeinsam zu bestreiten. Als ich damals auch nach langer Suche kein zeitgemäßes Tool fand, mit welchem ich diesen speziellen Need stillen konnte, beschloss ich kurzerhand selbst eines zu entwickeln. Daraus entstand Momunity, eine Community App speziell für Mamas, mit denen sich Mütter in ihrer direkten Umgebung auffinden und für bestärkenden Austausch, hilfreiche Erfahrungstipps und gegenseitigen Support vernetzen können.
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Was war der ausschlaggebende Punkt aus der anfänglichen Vision/ Idee schlussendlich Nägel mit Köpfen zu machen?

Der ausschlaggebende Punkt für die Gründung war sicherlich, dass Momunity in unseren Augen eine perfekte Lösung für ein großes Problem bereitstellte. Wir haben schnell realisiert, dass das Bedürfnis nach Austausch mit Gleichgesinnten und der Vernetzung mit Mamas in der direkten Umgebung nicht nur uns betraf, sondern einen Großteil der Mütter da draußen. Weltwelt. Es überwog die starke Überzeugung, dass eine solche App, wie Momunity, für uns Mamas unabdingbar ist. In so einem Fall schaut man dann nicht mehr links und rechts, sondern folgt nur noch seinem unternehmerischen Instinkt. Und so haben wir uns quasi selber gegenseitig ins kalte Wasser geschmissen, kurzerhand das Unternehmen gegründet und die App entwickelt.
Was war die größte Herausforderung?
Die größte Herausforderung ist wahrscheinlich die Vereinbarkeit zwischen der Mutter- und der Unternehmerrolle. Den Spagat, den wir Frauen (und natürlich auch einige Männer) da meistern, ist unglaublich. Vor allem das schlechte Gewissen und das Gefühl keiner Rolle wirklich gerecht zu werden, sind ständige Begleiter. Diese Herausforderung meistern wir jeden Tag! Wir haben auf unserem Weg aber auch schon einige berufliche Hürden gemeistert, die uns unglaublich viel Kraft gekostet haben aber auf der anderen Seite auch haben unglaublich wachsen lassen und ohne welche wir mit unserem Unternehmen sicherlich nicht an dieser Stelle stünden.
Wie bringt ihr Beruf und Familie unter einen Hut?
Wenn wir das nur selber wüssten! Manchmal ist es auch völlig chaotisch und man fragt sich, ob Beruf und Familie überhaupt miteinander zu vereinbaren ist – vor allem in den aktuellen Zeiten von COVID-19, in denen Home Schooling auch bei uns an der Tagesordnung ist. Mit viel Organisation, Flexibilität und einigen Kompromissen ist aber vieles möglich. Zudem erhalten wir glücklicherweise viel Unterstützung von unseren Männern, unserer Familie und von Freunden. …Und unsere Arbeitsstunden verlagern sich regelmäßig auch in die späten Abendstunden, wenn es zu Hause endlich ruhig ist.
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Was wünscht ihr euch, um Familie und Beruf noch besser zu vereinbaren?
Erst einmal würden wir uns wünschen, dass wir noch auf viel mehr gute und erschwingliche Betreuungsmöglichkeiten zugreifen könnten. Unternehmen sollten flexibler werden, was Arbeitszeitmodelle angeht. Es wäre toll, wenn viel mehr Arbeitgeber eine firmenintegrierte Kinderbetreuung anböten und Kinderausfallzeiten von Seiten des Staates finanziell abgefangen werden würden. 
Grundsätzlich wäre es aber wünschenswert, dass Mütter nicht mehr vor die Wahl gestellt würden, ob sie Karriere machen oder sich um die Kinder kümmern. Auch wenn sich hier sicherlich schon einiges getan hat, ist es leider tatsächlich immer noch so, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oftmals schlichtweg nicht möglich ist.  Hier sehen wir auch ein grundsätzliches Problem, ohne dessen Lösung Familie und Beruf immer schwer vereinbar sein wird – und das ist das oft fehlende gesellschaftliche Verständnis und die teilweise unzureichende Anerkennung für die elterliche Aufgabe. Wenn die Kindererziehung innerhalb unserer Gesellschaft anerkannter wäre und einen höheren Stellenwert bekäme, hätten wir schnell andere Strukturen, die uns eine bessere Vereinbarkeit ermöglichen würden. Kürzlich wurde eine Mamafreundin von ihrer kinderlosen Kollegin mittags mit folgenden Worten aus dem Büro verabschiedet:  „Na, so’n Leben hätt ich auch gern. Immer schön mittags nach Hause gehen.“ Genau so ein Denken über die elterliche Aufgabe ist es, die dazu führt, dass wir die Vereinbarkeit als gescheitert ansehen und in manchen Fällen resigniert aufgeben.

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