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Work and Mom

Geraldine Kahl & Sarah Andersen
von AWAKE Communications

Geraldine Kahl &
Sarah Andersen
von AWAKE Communications

The Parents Next Door Awake Communications Work Mom Mamablog vereinbarkeit familie Hutzfeldt von Wismar Geraldine Kahl & Sarah Andersen

Bildcredit: Lena Scherer

Erzählt doch mal, wer seid Ihr?

Hallo! Wir freuen uns, bei diesem schönen Format von The Parents Next Door dabei sein zu dürfen! Wir sind Geraldine und Sarah, die Gründerinnen von AWAKE Communications, einer Kommunikationsagentur mit Fokus auf nachhaltigen Lifestyle-Marken. Konkret heißt dass, wir Supporten nachhaltige Unternehmen bei Strategie und Implementierung ihrer Außenkommunikation, vor allem in den Bereichen Brand Consulting, Public Relations, Influencer Relations und Events.

Wie habt ihr euch kennengelernt?

Wir kennen uns tatsächlich auch über das berufliche Umfeld, da wir zusammen in einer bekannten Kommunikationsagentur für Fashion- und Lifestylebrands in Hamburg gearbeitet haben. Dort haben wir uns angefreundet und sind auch bei unseren nächsten beruflichen Stationen, die uns in verschiedene Städte geführt haben, weiter in Kontakt geblieben.

Wie war Eure berufliche Situation bevor ihr Mama geworden seid?

Geraldine: Ich war bei einer großen deutschen Modekette als Senior Consultant in der PR und im Bereich Influencer Relations tätig und habe meine Arbeit dort sehr geliebt. Strategische Außenkommunikation für spannende Fashion- und Lifestyleunternehmen war schon immer mein Ding.

Sarah: Bevor ich Mama wurde, zog ich zusammen mit meinem Mann nach Singapur, um dort einige Jahre zu leben und zu arbeiten. Ich wurde schneller schwanger als erwartet und nutzte die Auszeit vom Job für ein Fernstudium und genoss das Abendteuer Singapur in vollen Zügen. Davor war ich, wie Geraldine, bei einem deutschen Modehersteller und verantwortete die Kommunikationsabteilung mit Fokus Brand-Kommunikation.

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Geraldine Kahl

Bildcredit: Lena Scherer

Wie kam es zur Geschäftsidee?

Nach der Elternzeit war uns beiden klar, dass wir nicht mehr in unsere alten Jobs zurückwollten. Wir hatten uns zu dieser Zeit schon viel mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, vor allem in den Bereichen Lebensmittel und Kosmetik waren wir ganz selbstverständlich an Bio-Alternativen gewöhnt. Dann sind wir auf das Thema nachhaltige Mode gestoßen und haben nicht schlecht gestaunt. Wir haben uns gefragt, wieso man diese coolen, nachhaltigen Brands, die so Garnichts mehr mit Öko-Kartoffelsäcken zu tun hatten, eigentlich nicht kannte. Ganz im Gegenteil, man musste lange recherchieren und suchen, um sie zu überhaupt zu finden. Die Idee zu AWAKE Communications war geboren! Wir wollen mit unserer Expertise in Sachen strategischer Kommunikation nachhaltigen Brands helfen, Reichweite mit den richtigen Themen bei der passenden Zielgruppe aufzubauen. Nachhaltige Unternehmen und Produkte gehören einfach ins Rampenlicht! Nur so kann der Kunde ja letztlich auf sie aufmerksam werden.

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Sarah Andersen

Bildcredit: Lena Scherer

Was war der ausschlaggebende Punkt aus der anfänglichen Vision/ Idee schlussendlich Nägel mit Köpfen zu machen?

Wir hatten uns vorgenommen erst einmal einen professionellen Businessplan zu schreiben, um unsere Idee genau unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, ob das auch wirklich Potential hat. Dazu haben wir uns einen Gründungsberater ins Boot geholt, der uns viel unterstützt hat, vor allem in Sachen Finanzplanung. Natürlich haben wir auch viel mit Freunden aus der Branche und unseren Familien gesprochen, um ein Gefühl zu bekommen, wie unsere Vision ankommt. Generell war das Feedback dabei immer positiv. Damit hatten wir selber nicht gerechnet. Als unser Gründungsberater dann von unserem Businessplan ebenso sehr positiv überzeugt war, haben wir direkt einen Termin beim Notar gemacht, um die GmbH zu gründen.

Was war die größte Herausforderung? 

Die größte Herausforderung für uns als Kommunikations-Agentur war anfangs tatsächlich das Zeitmanagement. Zeit ist nach wie vor unsere wichtigste Ressource. Anfangs haben wir alles selber übernommen und mussten uns da im Gegensatz zu einem Angestelltenverhältnis erstmal organisieren. Neben dem eigentlichen Tagesgeschäft fielen plötzlich auch sehr viele administrative Tätigkeiten sowie Finanzplanung, die eigene Außenkommunikation und HR an. Hinzu kommt, dass die meisten nachhaltigen Unternehmen leider immer noch keine großen Kommunikationsbudgets eingeplant haben. Hier wächst das Bewusstsein aber immer mehr, denn: wenn Eco & Fair das neue Normal werden soll, dann müssen wir nach den Regeln des Marktes spielen. Das ist ein wilder Kampf um die Aufmerksamkeit der Kunden, aber wir sind bereit ihn aufzunehmen.

Wie bringt ihr Beruf und Familie unter einen Hut?

Gar nicht. Das ist doch ein Mythos. Wir haben sehr viel Hilfe, die es uns (zumindest die meiste Zeit) ermöglicht Mama und Unternehmerin in einer Person zu sein. Quality Time mit unseren Kindern ist uns beiden nämlich sehr wichtig. Das eigene Business aber auch. Da braucht es eine gute Planung – und den richtigen Support. Wir leben beide in sehr gleichberechtigten Partnerschaften, d.h. unsere Partner sind zu jeweils gleichen Teilen in die Care-Arbeit (sich kümmern) involviert wie wir. Außerdem sind unsere Kinder in professionellen Lern- und Betreuungseinrichtungen angemeldet. Dazu kommen noch Babysitter, Omas, Opas und FreundInnnen, die „aushelfen“. Gute Planung und ein gutes Netzwerk ermöglichen uns dieses Leben. Dessen sind wir uns bewusst und auch sehr dankbar, dass es für uns so funktioniert.

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Was wünscht ihr euch, um Familie und Beruf noch besser zu vereinbaren?

Für uns persönlich haben wir einen guten Weg gefunden. Generell aber denken wir, dass Partnerschaften in Deutschland noch um Einiges gleichberechtigter werden müssen, sodass Frauen Familie und Beruf besser vereinbaren können, wenn sie das denn wollen. Es fängt schon bei der Elternzeit an. Da kann noch einiges passieren, sodass Gleichberechtigung auch Wirklichkeit im Familienleben wird.

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Hier kannst du mehr über Geraldine & Sarah erfahren!

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