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Work and Mom

Saskia von Mamiplatz
Content Creator und Redakteurin

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Erzähl doch mal, wer bist du?

Saskia, 34 Jahre, mit meinen dauerfraufenden Furzfröschen (5y & 3y). Männerhaushalt inkl. Hund. Immer was los, immer Action. Ich bin ein Münchner Kindl, das die letzten Jahre in Berlin verbracht hat. Zurück im Süden dreht sich bei uns alles ums Nichtschlafen, Nicht-das-machen-was-ich-sage, interessante Warumfragen und meinem latent nervenden Gefühl, dass ich was vergessen oder falsch gemacht habe. Ich bin Redakteurin, wir reisen gerne oder verbringen die vor der Tür. Während der eine Sohn unseren spanischen Straßenhund versucht mit der Bastelschere zu kastrieren, ist der andere schon wieder mit seinem Bike unterwegs. Welcome to my Life. Bei uns ist immer was los und wenn mal kein Halligalli ist, dann ist, dann ist … *Denkpause … nein, bei uns ist immer Halligalli.

Wie war deine berufliche Situation bevor du Mama geworden bist?

Bevor ich Mama geworden bin, habe ich für große Prime-Time-TV-Shows gearbeitet. Ich war viele Jahre bei Germany’s Next Topmodel, Popstars, Biggest Loser und The Voice Kids. Ein absoluter Traumjob, in der Form, mit Überstunden und vielen Reisen, leider als Mama 0,0 umsetzbar.

Wie kam es zu Mamiplatz und all die tollen Video Projekte?

Mamiplatz begann eigentlich mit meinem Blog. Wir lebten in Berlin, der große Sohn war gerade geboren und mir fehlte das kreative Schreiben. Außerdem gab es so viele unglaublich lustige Momente als Neu-Mama (oder zumindest lustige Momenten, über die man im Nachhinein lachen kann), die ich aufschreiben wollte und so gleichzeitig mit meiner Familie in München teilen konnte. Damals hatte ich z.B. auch eine Rubik „Oh la la Mama“ in der ich jede Woche einfach eine fremde Mama im Kiez angesprochen habe, ein Foto von ihr gemacht habe und ihr drei Fragen gestellt habe. Das kam super an und hat echt Spaß gemacht. Irgendwann kam Instagram als Marketing Tool für den Blog hinzu und im Laufe der Jahre wurde der Blog nur noch zum Beiwerk von Instagram.

Was war der ausschlaggebende Punkt aus der anfänglichen Vision/ Idee schlussendlich Nägel mit Köpfen zu machen?

Mein Mann ist Kameramann und ich liebe es zu fotografieren. Bei uns zuhause dreht sich also eh viel um Bildmaterial. Es gab schon immer schönen Bilder und Videos bei uns, nur machten wir nichts daraus. Ich sah, wie Instagram immer größer wurde (war mit meiner Anmeldung Ende 2016) eh schon spät dran. Sah, wie viele coole Mamas es da draußen gibt, die ähnlich „Probleme“, „Freuden“ und „Fragen“ haben, war inspiriert durch ihren Content und dachte irgendwann „Mensch, dass könnte ich doch auch“. Ich bin leider ein totaler Technik-Honky und mir wurden die ganzen Spielregeln von Instagram erst wirklich klar, als der Markt fast schon übersättigt und man eigentlich schon „zu spät“ dran war. „Egal“, dachte ich. Ich habe nichts zu verlieren. Und so wurde Mamiplatz 2017 zu einem „Insta-Mama-Account“.
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Was war die größte Herausforderung? 

Die größte Herausforderung ist gesehen zu werden. Es gibt einfach so unglaublich viele Profile und es ist nicht mehr schwer, guten Content zu produzieren. Mittlerweile hat jeder eine gute Kamera, es gibt tausende von Presets, easy Schnittprogramm-Apps und meist reicht ein kecker Pinterest-Spruch und die Likes sind dir sicher. Aber natürlich, organisch wachsen, ist fast unmöglich geworden. Wer folgt denn heute noch neuen Profilen, wenn er schon gut 300 Mama-Accounts seit Jahren begleitet und kennt?

Wie bringst du Beruf und Familie unter einen Hut?

Vor gut einem Jahr habe ich mich selbständig gemacht und meine Teilzeitstelle in der Redaktion einer Produktionsfirma gekündigt. Die Aufträge über Instagram wurden immer mehr und so arbeitet ich vormittags im Büro, 14 Uhr Kids abholen, nachmittags Halli Galli und nachts dann noch Insta/Blog. Das Pensum war eine tickende Zeitbombe. Irgendwann war ich nur noch genervt, gestresst und unzufrieden. Mittlerweile ist Content Creation, für meine Kanäle, aber auch für Firmen, mein Job und ich könnte mir keinen besseren vorstellen. Die Kids sind nur halbtags im Kindergarten. Ich bin flexibel, mein eigener Boss, finanziell unabhängig und kann dennoch alles auffangen, wenn mal wieder der Kindergarten zu hat oder die Kids krank sind. Keine Ahnung wie lange das so (gut) laufen wird, bestimmt nicht ewig und irgendwann sind die Kids auch zu groß, um Lust zu haben, auf meinen Fotos mit drauf zu sein. Aber bis dahin bin ich dankbar diese Möglichkeit für uns gefunden zu haben.
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Was würdest du dir wünschen, um Familie und Beruf noch besser vereinbaren zu können?

Ich glaube, ich habe für unsere Familie den perfekten Mittelweg gefunden, um Familie und Beruf zu vereinbaren – auch, wenn das bedeutet, dass meine Kids mal mit auf ein Foto müssen. Dafür genießen sie viele Vorteile wie, dass sie nur halbtags in den Kindergarten gehen oder hier und da auch mal Sachen für sie ankommen. Natürlich hinterfrage ich das Ganze aber auch. Familie und Beruf vermischen sich in diesem Job sehr. Oft nervt es mich, viel am Handy zu hängen oder das die Leute denken, sie wüssten alles über uns. Aber noch überwiegen einfach die Vorteile für unseren Alltag.

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